Rezensionen

Zur 6. Auflage 2018

  • „Nachdem die erste Auflage 1998 erschien, präsentiert der Vorsitzende am Oberlandesgericht München a.D., Norman Doukoff, M. A., nunmehr die sechste völlig überarbeitete Auflage seines Mandatshandbuches zur zivilrechtlichen Be­ru­fung. Das Werk richtet sich an Rechtsanwälte und Richter in der Be­ru­fungs­instanz. Die anwaltliche Sicht wurde insbesondere im gesamten Kapitel 10 der Beratung durch den Rechtsanwalt gewidmet. Gleichermaßen bietet es dem Rechtsreferendar die Möglichkeit auf ein umfassendes Nachschlagwerk zur Be­rufungsinstanz zurückgreifen. Im Vergleich zu den vorherigen Auflagen fand eine grundlegende Überarbeitung des Werkes statt. Die Gliederung wurde über­sicht­li­cher gestaltet und inhaltlich vereinzelt völlig neu verfasst. The­men­komplexe wie etwa die Schlusserörterung (§ 1 Rn. 120–170), die Tat­be­stands­berichtigung (§ 1 Rn. 165 ff.), die Beweiswürdigung oder die Ge­setz­ge­bungs­ge­schichte (Kapitel 13, Rn. 1188 ff.) wurden etwas kürzer gehalten. Begründet liegt diese Veränderung in der Tatsache, dass Fragen zu einzelnen praxisrelevanten The­men mittlerweile geklärt wurden. Der Anhang enthält immer noch 14 Muster für Richter und Rechtsanwälte, die an die moderne Schrift­satzgestaltung an­ge­passt wurden. Für letzteren Berufsstand ist das Sortiment etwas um­fang­rei­cher, wie beispielsweise durch ein Muster zur Be­ru­fungs­schrift des Streit­ver­kün­dungs­empfängers (Muster 6) und eine detaillierte Be­ru­fungs­be­grün­dung (Muster 8), gestaltet.

    Auf insgesamt 446 Seiten wertet die Neuauflage die aktuelle Gesetzgebung, Recht­spre­chung und Literatur, Stand vom 15.10.2017, umfassend aus. Inhaltlich gliedert sich das Mandatshandbuch in neun Teile mit insgesamt 25 Kapiteln. Das Werk beginnt denklogisch mit der Vorbereitung der Berufung, um sich im An­schluss mit der Berufungseinlegung und -begründung auseinanderzusetzen. Hie­rauf folgt die Thematik der Verwerfung, sowie der Zurückweisung der Be­ru­fung. Abschließend folgen Kapitel zur Berufungsverhandlung und be­son­de­ren Formen der Verfahrensbeendigung. Dem Rezensenten konnte nicht entgehen, dass dem Leser ein ununterbrochen detailliertes Fußnotenverzeichnis vorliegt, das nicht sel­ten den Großteil der jeweiligen Seite einnimmt. Beispielhaft wird dies in § 1 Rn. 60. Im Hinblick auf den Begriff der leichten Fahrlässigkeit im Hinblick auf das Verschulden der Partei, ihres Vertreters (§ 51 Abs. 2 ZPO) oder Pro­zess­be­voll­mächtigten (§ 85 Abs. 2 ZPO) erarbeitet das Fußnotenverzeichnis die Pro­ble­ma­tik historisch auf und bietet dem Leser die Chance, die relevante The­ma­tik lückenlos zu durchsteigen, falls erforderlich. Durch diese sehr klare Gliederung findet der Leser zügig den Abschnitt, in dem sein akutes Problem abgehandelt wird. Gleichermaßen dienlich sind kurzgehaltene und grau unterlegte Praxis­hin­wei­se, die nicht nur dem Rechtsanwalt als unerlässliche Hilfe zur Seite stehen können. Vielmehr wird dem interessierten Rechtsreferendar ein wert­haltiger Ein­blick in die zukünftige Praxis auf dem Silbertablett serviert. Ins­be­son­dere wird dies in § 6 Rn. 613 deutlich, indem der Autor darlegt, wie es dem mandatierten Rechtsanwalt gelingt, eine sichere Beurteilungsgrundlage zu ge­win­nen.

    Nichtsdestotrotz verlangt die Lektüre des Werkes das ständige Mitdenken und kann vereinzelt anstrengen. Dieser Aufwand wird belohnt durch eine Vielzahl von Anregungen, die dem Leser verantwortungsbewusste und sachorientierte Hand­lungs­spiel­räume aufzeigen. Diesen Obolus wird man in einem Kommentar selten finden. 

    Das Handbuch kann uneingeschränkt empfohlen werden, weil es sich keiner Thematik zum Berufungsrecht in Zivilsachen entzieht und zudem Praxiswissen vermittelt, das auf andere Art und Weise nicht ohne weiteres erworben werden kann. Dem fleißigen Rechtsanwalt offeriert das Handbuch für jedwede Frage­stellung eine detaillierte Aufbereitung von Gesetzgebung, Rechtsprechung und aktuellster Literatur. Wer sich die Zeit nimmt, dieses Werk in seine Tätigkeit miteinfließen zu lassen, wird davon profitieren. Es ist daher am Arbeitsplatz un­ent­behrlich und dient auch dem Rechtsreferendar als Ratgeber mit einem klei­nen Amuse-Bouche im Hinblick die Tätigkeit als Rechtsanwalt oder Richter in der Be­ru­fungsinstanz."

    Rechtsreferendar Konstantin Georg Manus, LL. M. (Stellenbosch), in: http://dierezensenten.blogspot.com/2018/10/rezension-mandatshandbuch.html (14.10.2018)
     
  • „(...) Das Werk bietet dem Rechtsanwalt das nötige juristische und faktische Hand­werks­zeug des Berufungsrechts in Zivilsachen. Neben Vorbereitung, Ein­le­gung und Begründung der Berufung sind auch die Verteidigung des Be­ru­fungs­beklagten, die Berufungsverhandlung und weitere wichtige Einzelheiten be­han­delt."

    in: KammerForum 02/2018, S. 56 (https://www.rak-koeln.de/Fuer-Anwaelte/ Kammer-Forum)
     
  • „Das jetzt in 6. Auflage erschienene Werk ist gegenüber der Vorauflage von 2013 im Umfang erheblich angewachsen. Der Verfasser hat einerseits die Rechts­ent­wicklungen und insbesondere die Rechtsprechung akribisch nach­ge­zeichnet und andererseits neben durchgängiger Überarbeitung des Textes einzelne Abschnitte ausgeweitet. Dies zeigt sich beispielsweise daran, dass die Anzahl der Fußnoten um über 800 angestiegen ist.

    Die Struktur des Werks wurde zwar im Prinzip beibehalten. Jedoch wurde die Ge­wich­tung teilweise verändert. Der Inhalt ist nunmehr in neun statt in sechs Tei­le gegliedert. Die Klärung der Berufungsgründe, bisher in einem Unterkapitel im 1. Teil enthalten, wurde zu einem neuen Hauptkapitel „2. Teil“ aufgewertet. Dies hat leider zur Folge, dass die Randnummern sich gegenüber der Vorauflage geändert haben und eine auflagenübergreifende Zitierung nicht möglich ist.

    Zu den in der Neuauflage erfreulicherweise ausgeweiteten Abschnitten gehört der­je­nige zur fehlerhaften Beweiswürdigung, die erfahrungsgemäß in einer Viel­zahl von Berufungsbegründungen gerügt wird, weil mit dieser Rüge Zweifel an der Richtigkeit oder Vollständigkeit der entscheidungserheblichen Feststellungen (§§ 520 III 2 Nr. 3, 529 I Nr. 2 ZPO) begründet werden können. Der Verfasser verweist darauf, dass nach seiner Erfahrung gerade mal die Hälfte der erst­in­stanz­lichen Beweiswürdigungen den rechtlichen und aus­sa­ge­psycho­lo­gi­schen An­for­de­run­gen entspreche. Kenntnisse des in der Be­ru­fungs­in­stanz tätigen Rechts­an­walts sind schon deshalb erforderlich, weil das Gesetz insofern die Darstellung konkreter Anhaltspunkte für Zweifel an der Richtigkeit fordert.

    Zum aktuellen Thema der Änderung des Tatsachenvortrags in der Be­ru­fungs­in­stanz vertritt der Verfasser zutreffend die Auffassung (Rn. 648), dass eine Partei grundsätzlich nicht gehindert ist, ihr Vorbringen zu ändern, insbesondere zu prä­zi­sie­ren, zu ergänzen oder zu berichtigen, und dieser Umstand (lediglich) eine Fra­ge der Beweiswürdigung darstellt. Dies entspricht der neueren Recht­spre­chung des I. Zivilsenats des BGH (GRUR 2016, 705) und aktuell jetzt auch des VI. Zivilsenats des BGH (Beschl. v. 24.7.2018 – VI ZR 599/16, BeckRS 2018, 22054). Die Konsequenz für den Anwalt muss darin bestehen, eine im Rahmen der Be­ru­fungs­begründung erfolgende Änderung des Parteivortrags zur Vermeidung einer verheerenden Wirkung auf die Beweiswürdigung (hierzu im Zusammenhang des Zeugenbeweises: Hoffmann/Maurer, NJW 2018, 257) mit einer ins Einzelne ge­hen­den Darlegung zu verknüpfen, wie es zu dem ab­wei­chen­den ursprünglichen Parteivortrag gekommen sei und warum die Ab­wei­chung erst jetzt vorgetragen werden könne.

    Zusammenfassend ist zu betonen, dass das Handbuch auch in der Neuauflage ein unverzichtbares und verlässliches Arbeitsmittel des forensisch tätigen Rechts­anwalts darstellt."

    Richter am OLG a. D. Dr. Helmut Hoffmann, in: NJW 2018, 3160

Zur 5. Auflage 2013

  • „(...) Hervorzuheben ist, dass das Werk ein umfassendes Nachschlagewerk für alle mit dem zivilprozessualen Berufungsrecht befassten Praktiker und Wis­sen­schaf­tler ist. Der Autor hat Rechtsprechung und Literatur umfassend aus­ge­wer­tet; auf vielen Seiten nimmt der Fußnotenapparat mehr Raum ein als der Text des Autors. Das Fachbuch ist damit nicht nur den im Zivilrecht tätigen Anwälten sondern auch allen Richterinnen und Richtern, die mit Berufungs­sachen befasst sind, zu empfehlen."

    Richterin am LG Fahrner, in: Die Justiz 01/2015
     
  • „Das jetzt in 5. Auflage erschienene Werk (Verlag C.H.BECK) deckt die an­walt­li­chen Auf­ga­ben von der Vorbereitung der Berufung bis hin zur Vorbereitung der Revision ab. Die seit Erscheinen der Vorauflage wieder umfangreiche Recht­sprechung zum Berufungsverfahrensrecht wurde ebenso berücksichtigt wie die vom Gesetzgeber neu eingeführte Rechtsmittelmöglichkeit gegen Rechts­mit­tel­zu­rück­wei­sungen durch Beschluss nach § 522 II ZPO

    Das Buch gliedert sich in sechs Teile, die in ihrer Reihenfolge der Chronologie des Verfahrens folgen. Der erste Teil behandelt sehr ausführlich die Aufgaben des Rechtsanwalts in der Vorbereitung der Berufung. Es schließt sich ein Kapitel zur Berufungseinlegung und -begründung an, ein weiteres, wesentlich kürzeres zur Verteidigung des Berufungsbeklagten. Der vierte Teil behandelt auf nur wenigen Seiten die Berufungsverhandlung, gefolgt von Ausführungen zu beson­deren For­men der Ver­fah­rens­beendigung. Die Vorbereitung der Revision wird auf le­dig­lich knapp einer Seite dargestellt mit Hinweisen auf eine notwendige Prüfung des Protokolls und der Möglichkeit, gegebenenfalls eine Tatbestands­berichtigung herbeizuführen. Abgeschlossen wird das Werk mit einigen Schrift­satzmustern, die mit sehr umfangreichen Rechtsprechungszitaten typische Konstellationen be­han­deln, wie beispielsweise bei der Berufungsbegründung einen behaupteten Verstoß gegen die gerichtliche Hinweispflicht nach § 139 ZPO und eine Rüge der Nichtdurchführung einer beantragten Parteivernehmung. Das umfangreiche Stich­wort­ver­zeichnis erleichtert den direkten Zugriff zum beim Leser jeweils an­ste­hen­den Problem sehr erheblich.

    Das Buch enthält eine Fülle sehr in die Tiefe gehender Ausführungen und Hin­wei­se mit geradezu zahllosen Rechtsprechungsnachweisen, wie sich schon aus der außerordentlich hohen Zahl von 3632 Fußnoten ergibt. Der Verfasser behandelt die angesprochenen juristischen Fragestellungen mit äußerster Akribie, teilweise mit weit in die letzten Jahrzehnte reichender Darstellung der Rechts­ent­wick­lung. Dem gewissenhaft arbeitenden Rechtsanwalt stellt das Hand­buch für jegliche Fra­ge­stel­lungen eine umfassende Aufbereitung von Recht­sprechung und Li­te­ra­tur zur Verfügung, die ihn in die Lage versetzt, eine ver­tief­te Darstellung der je­wei­li­gen eigenen Rechtsposition zu formulieren. Es ist deshalb auf dem Schreib­tisch jedes im Zivilrecht forensisch tätigen Rechts­an­walts unentbehrlich. Für eine Neuauflage wäre es wünschenswert, die Aus­füh­rungen zu den an­walt­li­chen Auf­ga­ben in der Verhandlung und Be­weis­auf­nah­me zu erweitern und zu ver­tiefen."

    Richter am OLG Dr. Helmut Hoffmann in: NJW 19/2014
     
  • „(...) Wie eingangs schon erwähnt: Die Lektüre des Buches strengt an, verlangt das Mitdenken und bringt eine Fülle von Anregungen und Hinweise, die man in einem reinen Kommentar wohl kaum finden wird. Durch die sehr klare Gliederung (S. VII–XVIII) findet der Leser schnell den Abschnitt, in dem sein aktuelles Pro­blem abgehandelt wird. Es ist kein Lehrbuch, mit dessen Hilfe ab und zu eine Berufung durchgeführt werden kann, es ist eine hervorragende Handreichung für den mit Rechtsmitteln nicht ganz unerfahrenen Juristen, sei er Anwalt oder Rich­ter, denn die Ausführungen sind nicht auf einen Berufsstand zugeschnitten."

    Vors. Richter am OLG a. D. Dr. Peter Friedend, in: Forum Familienrecht 11/2013,
     
  • „(...) Für die praktische Arbeit ist das Werk überaus geeignet und jedem zi­vil­recht­lich tätigen Rechtsanwalt uneingeschränkt zu empfehlen. Gerade im Hin­blick auf die oft hohen wirtschaftlichen Werte, mit denen sich Berufungs­sa­chen befassen, sind die 79 € für das Werk sicherlich gut investiert."

    RA Florian Decker, in: www.dierezensenten.blogspot.de 04.11.2013
     
  • „(...) Das in der Reihe Beck’sches MandatsHandbuch erscheinende Werk von Doukoff über die Zivilrechtliche Berufung liegt mittlerweile bereits in 5. Auflage, die völlig neu bearbeitet wurde, vor. Es bietet dem Rechtsanwalt bei der Bearbeitung eines Berufungsmandates in Zivilsachen eine konkrete Hilfestellung und vermittelt das nötige juristische und faktische Handwerkszeug des Be­ru­fungs­rechts. Das Handbuch ist in folgende Teile gegliedert: Vorbereitung der Berufung, Beru­fungseinlegung und Berufungsbegründung, Verteidigung des Be­ru­fungs­be­klagten, Berufungsverhandlung, besondere Formen der Ver­fah­rens­be­endigung (wie z. B. Berufungsverzicht, Berufungsrücknahme und Prozess­ver­gleich) sowie Vorbereitung der Revision. Ebenfalls behandelt werden weitere wichtige Einzelheiten in ausführlicher und vertiefender Darstellung. Für die eigene Fallbearbeitung finden sich zahlreiche Muster, ABC-Stichwortreihen, Recht­spre­chungs­übersichten und ausgewählte Zitate aus der – häufig auch un­ver­öffentl­ich­ten – Rechtsprechung. Der Belegapparat ist ungewöhnlich aus­führlich und auf Vollständigkeit angelegt. Der Praktiker wird hierdurch in die Lage versetzt, ge­gen­über Gericht und Gegner eigenständig und differenziert zu ar­gu­mentieren. Hilfreiche Formulierungsvorschläge und Tipps ergänzen die Dar­stel­lung.

    Der Autor ist Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht München und verfügt über eine große Erfahrung in der Aus- und Weiterbildung von Rechts­referendaren, Richtern und Rechtsanwälten. Der Leser profitiert dabei ungemein vom großen beruflichen Erfahrungsschatz des Autors. So wird zur fehlerhaften Be­weis­wür­digung zutreffend darauf hingewiesen, dass die Annahme des Gesetzgebers in § 529 Abs. 1 Nr. 1 ZPO, dass die Beweiswürdigung erster In­stanz im Normalfall richtig ist, offensichtlich falsch ist (Rdn. 444). Im Fußnoten­beleg zu dieser Feststellung wird darauf hingewiesen, dass nach den Erfah­rungen des Autors nicht einmal die Hälfte der Beweisaufnahmen und -wür­di­gun­gen den rechtlichen und aussagepsychologischen Anforderungen genügt. Die Be­weis­auf­nahmen sind durch zahlreiche Verfahrensfehler und häufig kaum brauch­bare Ver­neh­mungs­nie­derschriften gekennzeichnet; ein Großteil der Be­weis­wür­di­gun­gen, sofern eine solche überhaupt vorliegt, erschöpfen sich in floskelhaften Leerformeln. Zu den Sachverständigengutachten weist Doukoff zutreffend darauf hin, dass diese nur äußerst selten vollständig und kritisch gelesen werden und sich vielfach meist mehr oder weniger wörtliche Übernah­men aus den Zusammenfassungen der Gut­achten in der Beweis­würdigung wiederfinden (Rdn. 444, Fußnote 1511). Diese Fest­stellungen sind ernüchternd. Doukoff knüpft daran die wertvolle Empfehlung für den Berufungs­führer, sich neben den gängigen Kommentaren zur Zivilprozess­ordnung auch mit Spe­zial­wer­ken zur Be­weis­auf­nah­me und Beweiswür­digung im Zivilprozess zu be­schäf­ti­gen und gibt hierzu Literaturvorschläge.

    Das Handbuch kann uneingeschränkt empfohlen werden, weil es einerseits keine Frage zum Berufungsrecht in Zivilsachen offenlässt und andererseits Praxis­wis­sen vermittelt, das anderweitig nicht ohne Weiteres erworben werden kann. Der Rechtsanwalt ist nach der Lektüre „rasch im Thema“ und in der Lage, seinen Man­dan­ten rechtssicher und zielführend durch die Untiefen des Berufungsrechts zu leiten. Eine Neuauflage steht und fällt mit ihrer Aktualität: Auch in diesem Punkt vermag der „Doukoff“ zu überzeugen. Gesetzgebung, Rechtsprechung und Li­te­ra­tur sind auf dem Stand 1. Februar 2013, teilweise auch schon 1. Juli 2013. Auch das Stichwortverzeichnis ist vollständig überarbeitet worden. Zusammen­fassend ist festzuhalten, dass der Leser mit dem „Doukoff“ ein höchst em­pfeh­lenswertes und verlässliches Praktikerhandbuch in den Händen hält."

    Expertenstimme von Rudolf Günter
     
  • „(...) Dieses Handbuch ist sicherlich eines der besten seiner Art und bietet dem Praktiker eine Fülle von erstklassigen Informationen für die Durchführung eines Berufungsverfahrens."

    in: www.juralit.com 08.07.2013

Zur 4. Auflage 2010

  • „Das Werk besticht zudem durch seine dogmatische und wissenschaftliche Tiefe (2.775 Fußnoten mit umfangreichen Nachweisen). Es ist in der Sache selbst daher sowohl Anleitungsbuch für die Praxis, als auch Handbuch, als auch Lehrbuch in einem, eine selten erreichte Qualifikation! weiter kann berichtet werden, dass das Buch eine wahre Schatz- und Fundgrube an Zitaten und Hinweisen für jeden zivilprozessualen Praktiker ist. Der „Doukoff" ist m.E. das Standardwerk zur zivilgerichtlichen Berufung. Ohne Durcharbeitung desselben kann eine Berufung nur mit Glück, nicht aber lege artis geführt werden. Alleine schon aus haftungsrechtlichen Gründen muss daher jedem forensisch tätigen Anwalt zum „Doukoff" geraten werden. Zum Schluss sollte noch erwähnt werden, dass das Buch mit wichtigen kostenrechtlichen Hinweisen, Musterschriftsätzen und beispielhaften Berufungsanträgen abgerundet wird. Es handelt sich damit insgesamt um ein Werk, das aus der Praxis für die Praxis geschrieben ist, in der Praxis dringend benötigt wird und zudem den erforderlichen dogmatischen wissenschaftlichen Argumentationsunterbau liefert. Möchte es doch von vielen Juristen gelesen und genutzt werden."

    in: Neue Justiz 01/12
     
  • „(...) Insgesamt handelt es sich bei dem Besprechungswerk um einen gelungenen, da fundierten und praxisrelevanten Navigator durch das aktuelle Berufungsrecht. Die Anschaffung empfiehlt sich nicht nur für Berufungsanwälte, sondern generell für alle zivilrechtlichen Forensiker, da seit der Ausgestaltung des Berufungsrechts als Instrument der bloßen Fehlerbeseitigung die Vor­be­rei­tung der Berufung bereits in der ersten Instanz beginnt."

    Rechtsanwältin Kerstin Manteuffel, LL. M. (USA), in: NJW 2011, 982
     
  • „(...) Insgesamt ein Handbuch, das uneingeschränkt zu empfehlen ist, ein Volltreffer."

    Rechtsanwalt Dr. Egon Schneider, in: AGS, Antwalt Gebühren 08/ 2010

 

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